Diese "Wasserscheu" hielt sich lange Zeit; während des Barock und des Rokkoko ersetzten Puder und Parfum Wasser und Seife. Der Sonnenkönig Ludwig XIV. hat angeblich in seinem ganzen Leben nie gebadet. Ab dem Hochmittelalter entstanden jedoch wegen der heilkräftigen Wirkung von Mineral- und Schwefelquellen überall in Europa Kurorte, die wahre Pilgerscharen auf der Suche nach Linderung anzogen.
Das "Aigner Badl" kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die mitten in Abfaltersbach beginnt. Hier steht der 1450 erstmalig urkundlich erwähnte Gasthof Post, der bis vor wenigen Jahrentatsächlich auch das Postamt beherbergte. 1599 kaufte Georg Aigner, ein Bauer aus dem nahe gelegenen Sillian, das Gasthaus und ließ sich in dem Ort nieder. 1772 leiß die Familie Aigner atwas außerhalb des Dorfes ein Badehaus, das Aigner Badl errichten. Im unteren Stockwerk bafanden sich damals die kleinen getäfelten Baderäume. Heute gibt es vier Einzel- und zwei Doppelkabinen mit insgesamt acht Badewannen aus Lärchenholz.
Das Bad war von je her nicht für nicht für Damen und Herren von Geblüt, sondern für Handwerker, Bauern, Knechte und Mägde gedacht. Zunächst suchten die Badegäste keine Linderung von Leiden, sondern schlicht körperliche Sauberkeit. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Einrichtung dann zum Kurbad, die Heilquelle hilft balneologischen Erkenntnissen zufolge gegen Haut- und Gelenkserkrankungen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden rund 300 Badegäste gezählt, heute sind es 700 bis 1000. Letzthin wurde das Aigner Badl von Grund auf renoviert und in der Form der Gründerzeit in Stand gesetzt.
Das Bad war von je her nicht für nicht für Damen und Herren von Geblüt, sondern für Handwerker, Bauern, Knechte und Mägde gedacht. Zunächst suchten die Badegäste keine Linderung von Leiden, sondern schlicht körperliche Sauberkeit. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Einrichtung dann zum Kurbad, die Heilquelle hilft balneologischen Erkenntnissen zufolge gegen Haut- und Gelenkserkrankungen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden rund 300 Badegäste gezählt, heute sind es 700 bis 1000. Letzthin wurde das Aigner Badl von Grund auf renoviert und in der Form der Gründerzeit in Stand gesetzt.
Ein Tag im Bauernbadl Abfaltersbach:
Wir bringen Sie ins Bauernbadl nach Abfaltersbach.
- Sie entspannen sich im warmen Schwefelwasser in alten historischen Holzwannen.
- Anschließend genießen Sie eine kleine Jause bei Anna Aichner, der Wirtin.
- Nach der Rückkehr - wir holen Sie ab - können wir gerne einen Massagetermin für Sie reservieren.
Preis: Euro 20,00 pro Person (inkl. Jause)







