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Strasserwirt **** Herrenansitz zu Tirol

Das Bauernbadl in Abfaltersbach

Die Badekultur hat eine lange Tradition, die bis weit in die Antike zurück reicht

Die alten Römer schätzten das Bad nicht nur zur Reinigung, sondern schrieben ihm auch heilende Kräfte zu. Im Mittelalter kam die christliche Lehre der Askese auf, die das Baden als Luxus und Verweichlichung ablehnte. Die Syphilis, die spanische Söldner nach Europa einschleppten, bedeutete auf Grund der hohen Ansteckungsgefahr für viele Badhäuser im 15. und 16 Jahrhundert das Ende. Diese “Wasserscheu” hielt sich lange Zeit; während des Barock und des Rokoko ersetzten Puder und Parfum Wasser und Seife. Der Sonnenkönig Ludwig XIV. hat angeblich in seinem ganzen Leben nie gebadet. Ab dem Hochmittelalter entstanden jedoch wegen der heilkräftigen Wirkung von Mineral- und Schwefelquellen überall in Europa Kurorte, die wahre Pilgerscharen auf der Suche nach Linderung anzogen. Das “Aigner Badl” kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die mitten in Abfaltersbach beginnt. Hier steht der 1450 erstmalig urkundlich erwähnte Gasthof Post, der bis vor wenigen Jahren tatsächlich auch das Postamt beherbergte.

1599 kaufte Georg Aigner, ein Bauer aus dem nahe gelegenen Sillian, das Gasthaus und ließ sich in dem Ort nieder. 1772 ließ die Familie Aigner etwas außerhalb des Dorfes ein Badehaus, das Aigner Badl errichten. Im unteren Stockwerk befanden sich damals die kleinen getäfelten Baderäume.Heute gibt es vier Einzel- und zwei Doppelkabinen mit insgesamt acht Badewannen aus Lärchenholz. Das Bad war von je her nicht für für Damen und Herren von Geblüt, sondern für Handwerker, Bauern, Knechte und Mägde gedacht. Zunächst suchten die Badegäste keine Linderung von Leiden, sondern schlicht körperliche Sauberkeit. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Einrichtung dann zum Kurbad, die Heilquelle hilft balneologischen Erkenntnissen zufolge gegen Haut- und Gelenkserkrankungen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden jährlich rund 300 Badegäste gezählt, heute sind es 700 bis 1000. Letzthin wurde das Aigner Badl von Grund auf renoviert und in der Form der Gründerzeit in Stand gesetzt.

EIN TAG IM BAUERNBADL ABFALTERSBACH

Sie fahren mit dem PKW zum Bauernbadl nach Abfaltersbach (oder mit unseren Fahrrädern auf dem Drauradweg die 4 km lange Strecke fahren) –
Termin nach Wunsch:

  • Sie entspannen ca. eine Stunde im warmen Schwefelwasser in alten historischen Holzwannen.
  • Lassen Sie anschließend die spezielle Wirkung eines Schwefelbades auf einer Liege ruhend nachklingen.
  • Anschließend genießen Sie eine kleine Jause bei Anna Aichner, der Wirtin.
    Den Kurtag rundet eine Massage im Strasserwirt ab – gerne reservieren wir für Sie einen Termin.

PREIS (inkl. Jause, ohne Massage)

Euro 22,- pro Person

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